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engagebeat.

Für deine Teilnahme

Was mit deinen Antworten passiert.

Ab nächster Woche sollst du regelmäßig ein paar Fragen beantworten. Vielleicht fragst du dich, wer deine Rückmeldung liest, ob du erkennbar bist oder ob danach überhaupt etwas passiert. Diese Fragen sind berechtigt. Bevor du teilnimmst, solltest du den Ablauf und seine Grenzen kennen.

Hier steht, wie EngageBeat grundsätzlich funktioniert. Wie deine Organisation es konkret einsetzt, muss sie dir selbst erklären: mit Zweck, verantwortlichen Ansprechpersonen, Zugriffsrechten und den vereinbarten Regeln. Diese Seite ersetzt eure interne Information nicht. Wenn Angaben fehlen oder sich widersprechen, kannst du sie vor deiner ersten Antwort ansprechen.

Was dich erwartet

Einmal pro Woche gibt es zwei bis vier kurze Fragen. Du gibst auf einer Skala von eins bis fünf an, wie du eine Aussage erlebst. Für diesen kurzen Check-in ist ungefähr eine Minute vorgesehen. Wenn du länger nachdenken oder etwas ergänzen möchtest, brauchst du entsprechend mehr Zeit.

Ein Kommentar ist freiwillig. Du kannst eine Einschätzung abgeben, ohne dazu einen Text zu schreiben. Bitte nenne keine Namen, Gesundheitsangaben oder andere identifizierenden Details über dich oder andere. Für die Teilnahme brauchst du kein persönliches Mitarbeiterkonto. Deine Organisation erklärt dir den gemeinsamen Teilnehmerzugang und den vereinbarten Zeitpunkt.

Die Befragung läuft in Kalenderwochen. Ergebnisse erscheinen nicht während der laufenden Woche. Ein Check-in ist außerdem kein geeigneter Kanal für dringende Hilfe oder eine vertrauliche persönliche Beschwerde. Nutze dafür die Ansprechpersonen und Meldewege deiner Organisation.

Was gespeichert wird – und was nicht

Die folgende Tabelle bezieht sich auf die Antwortdatensätze. Getrennt davon braucht der Betrieb technische Zugangsdaten. Falls deine Organisation E-Mail-Empfänger für Einladungen und Erinnerungen hinterlegt, werden diese Adressen nicht mit Antworten verknüpft.

Was ein Antwortdatensatz enthält
AngabeGespeichert?Was das bedeutet
SkalenantwortJaDeine Einschätzung von 1 bis 5 zur jeweiligen Frage.
Frage, Team und BefragungswocheJaDamit die Antworten zur richtigen Frage und Woche ausgewertet werden können.
KommentarNur wenn du ihn eingibstFreitext kann dich oder andere erkennbar machen.
NameNeinKein Namensfeld in den Antwortdatensätzen. Bitte auch im Kommentar keinen Namen nennen.
E-Mail-AdresseNeinEinladungsadressen werden getrennt verwaltet, nicht mit Antworten verknüpft.
Mitarbeiter-IDNeinKeine Personalnummer oder persönliche Kontokennung im Antwortdatensatz.
IP-AdresseNeinKeine IP-Adresse im Antwortdatensatz. Technische Verbindungsdaten beim Betrieb sind davon zu unterscheiden.

Wer sieht was

Ergebnisse und Kommentare sehen ausschließlich die dafür berechtigten Team-Admins: erst nach Abschluss der Befragungswoche und nur bei mindestens fünf gültigen Antworten je Frage. Freigegeben werden zusammengefasste Werte und die zugehörigen Kommentare. Die Schwelle gilt nicht pauschal für die ganze Befragung. Eine Frage kann auswertbar sein, während eine andere verborgen bleibt.

Im Teilnehmerzugang gibt es keine Auswertung. Deine Teamleitung soll das freigegebene Ergebnisbild anschließend mit dir und dem Team besprechen. HR oder Geschäftsführung erhalten nicht allein durch ihre Rolle automatisch Zugriff. Wer bei dir Admin ist und was intern weitergegeben wird, gehört in eure Teilnehmerinformation.

Fünf gültige Antworten sind bei gemeinsamen Zugängen kein technischer Beleg für fünf verschiedene Menschen. Eine technische Wochenkennung im Browser begrenzt Mehrfachabgaben, prüft aber keine Identität. Technisch notwendige Betreiberzugriffe sind zusätzlich zu berücksichtigen; der Schutz besteht nicht allein aus einer Zahl.

Wo die Grenzen liegen

Es gibt keine absolute Anonymitätsgarantie. Auch ohne Namen kann eine Aussage erkennbar sein. Wenn nur du einen bestimmten Kundentermin hattest oder eine besondere Aufgabe übernimmst, kann ein Kommentar darauf hinweisen. Schreibstil, geschilderte Ereignisse und Wissen aus dem Alltag können zusammengenommen einen Rückschluss ermöglichen.

In kleinen Gruppen ist dieses Risiko besonders relevant. Dass mindestens fünf gültige Antworten vorliegen, beseitigt es nicht. Du solltest deshalb wissen, wer Kommentare liest und wie darüber gesprochen wird. Eine sachliche Beschreibung eines Ablaufs ist oft weniger erkennbar als eine detaillierte Schilderung eines einzelnen Vorfalls.

Für deine Organisation sollten klare Grenzen gelten: keine Einzelauswertung, keine Leistungsbewertung und keine Suche nach den Personen hinter kritischen Aussagen. Diese Regeln müssen im tatsächlichen Umgang mit Rückmeldungen eingehalten werden. Die Anwendung allein kann das nicht sicherstellen. Unter Vertraulichkeit findest du die Schutzmaßnahmen und ihre Grenzen ausführlicher.

Wo die Daten liegen und wann sie gelöscht werden

Webapp und Datenbank werden bei netcup in Nürnberg betrieben. Das bedeutet nicht, dass jeder Kommunikationsdienst ausschließlich in Deutschland verarbeitet. Details zu technischen Daten und Zugängen stehen in den Datenschutzhinweisen der Webapp.

Für Antwort- und Wochenstände legt die verantwortliche Person 13, 26, 52 oder 104 abgeschlossene Wochen fest; die laufende Woche kommt hinzu. Welche Frist bei dir gilt, muss deine Organisation mitteilen. Sicherungen und intern weitergegebene Ergebnisse brauchen eigene Regeln. Die angezeigte Verlaufslänge ist nicht automatisch die Löschfrist.

Was du davon hast

Vielleicht bleibt eine unklare Zuständigkeit immer wieder liegen, weil anderes dringender wirkt. Der regelmäßige Check-in kann solchen Themen einen Platz geben. Du kannst eine Wahrnehmung einbringen, ohne dafür im Meeting als erste Person das Wort zu ergreifen. Ein kurzer Kommentar kann helfen, einen Ablauf verständlicher zu machen.

Ob daraus eine Verbesserung entsteht, hängt davon ab, was anschließend passiert. Du darfst nachfragen: Was wurde aus der Rückmeldung? Was wird geändert? Wann schauen wir wieder darauf? Ein nachvollziehbarer nächster Schritt ist hilfreicher als die bloße Ankündigung, die Werte zu verbessern. Deine Rückmeldung ist ein Anlass für Klärung, keine Garantie für eine bestimmte Entscheidung.

Deine Fragen zur Teilnahme

Kann meine Chefin sehen, was ich geantwortet habe?

Wenn sie berechtigte Team-Admin ist, sieht sie nach Wochenabschluss freigegebene zusammengefasste Ergebnisse und Kommentare. Es gibt keine Zuordnung über deinen Namen oder deine E-Mail-Adresse. Ein Kommentar oder vorhandenes Wissen kann dich trotzdem erkennbar machen. Absolute Anonymität wird deshalb nicht zugesagt.

Muss ich mitmachen?

Deine Organisation muss vor dem Start erklären, wie freiwillige Teilnahme und Nichtteilnahme geregelt sind. Frage bei deiner Ansprechperson oder Interessenvertretung nach, wenn das offen ist. Aus dieser Seite folgt keine Teilnahmeverpflichtung. Ein Kommentar ist in der Anwendung immer optional.

Was, wenn nur drei von uns antworten?

Dann bleibt die Auswertung verborgen. Mindestens fünf gültige Antworten müssen für jede einzelne Frage vorliegen. Auch Kommentare zu einer Frage unterhalb dieser Schwelle werden nicht freigegeben. Für kleine Teams wird die Schwelle nicht abgesenkt.

Kann ich ohne Kommentar antworten?

Ja. Du kannst deine Einschätzung auf der Skala abgeben und das Kommentarfeld leer lassen. Wenn du etwas ergänzen möchtest, beschreibe möglichst das Thema oder den Ablauf. Lass Namen und identifizierende Einzelheiten weg.

Warum bekomme ich eine Erinnerung, wenn ich schon geantwortet habe?

Einladungs- und Erinnerungsadressen werden nicht mit deinen Antworten verknüpft. Eine Erinnerung ist deshalb kein Beleg dafür, dass jemand deine persönliche Teilnahme kontrolliert. Orientiere dich an der Anzeige in deinem Teilnehmerzugang und antworte pro Woche nur einmal.

Wohin kann ich mich mit Bedenken wenden?

Nutze die vor dem Start benannten Ansprechpersonen deiner Organisation, etwa die zuständige Leitung, den Datenschutzkontakt oder die Interessenvertretung. Für persönliche oder sensible Anliegen ist ein vertrauliches Gespräch geeigneter als ein Kommentar, den berechtigte Team-Admins später lesen können.